

Zahara de los Atunes hat sich zu einem der beliebtesten Reiseziele in Andalusien entwickelt. Jahr für Jahr zieht es immer mehr einheimische wie auch internationale Touristen hierher. Der Name dieses unweit der südlichsten Spitze Europas gelegenen Ortes hat seinen Ursprung in der Tradition des Thunfischfangs, der hier nach der Jahrtausende alten Methode der Almadraba betrieben wird (mit Stellnetzen). Unberührt und fernab des Massentourismus hat sich Zahara seine Wurzeln bewahrt, und so genieβt man hier noch den Flair eines authentischen Fischerdorfes und den freundlichen und unverwechselbaren Charakter der einheimischen Bewohner. All dies hebt Zahara deutlich von den übrigen, von Bauboom und Masseninvasion überwältigten spanischen Küstenorten ab.
Die kilometerlangen weiβen Sandstrände, der kristallklare Ozean sowie das besondere Mikroklima bilden den unwiderstehlichen Reiz dieser Region. Die Gastfreundlichkeit, die abwechslungsreiche Küche mit fangfrischem Fisch, die zahlreichen Sport- und Freizeitaktivitäten wie Windsurfen, Tauchen, Ausritte am Strand und in der Umgebung, Tennis, Wandern, Radtouren, etc., versprechen einen unvergesslichen Urlaub.
Nachtschwärmer können sich in den Chiringuitos (den typischen spanischen Strandbars) und in den zahlreichen Nachtlokalen und Diskotheken vergnügen. In den Sommermonaten wird dort fast täglich Live-Musik geboten, und es ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Nur einen kurzen Strandspaziergang von Zahara entfernt liegt die Bucht von Atlanterra, ein Wohnviertel der Luxusklasse, in dem sich über hundert angesehene Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und berühmte Künstler ihre Traumvilla errichtet haben. Der makellos weiβe Traumstrand Playa de los Alemanes wird begrenzt vom Leuchtturm Faro Camarinal, von dem aus man einen spektakulären Blick auf die Küste Marokkos hat.
In etwa 10 km Entfernung findet sich das Fischerstädtchen Barbate, umgeben von dem weitläufigen Naturschutzgebiet Parque Natural de la Breña y Marismas de Barbate. Jenseits des Sporthafens geht der überwiegend einsame Sandstrand Playa de la Hierbabuena langsam in eine imposante Steilküste über, auf deren höchster Stelle man von dem antiken Wachturm Torre del Tajo aus umwerfende Sonnenuntergänge bestaunen kann. Am anderen Ende des Naturparks gelangt man zu den Stränden von Caños de Meca am berühmten Kap Trafalgar. In kleinen versteckten Felsbuchten findet man hier Süβwasserquellen, die direkt aus den Klippen 'herunterregnen'.
Dieses malerische Dorf mit alten Windmühlen als Wahrzeichen wurde etwa 10 km von der Küste entfernt auf einem 200 m hohen Hügel erbaut. Es steht seit 1976 unter Denkmalschutz und gilt dank seines reichen Kulturerbes als eines der schönsten Dörfer Spaniens. Innerhalb der alten Stadtmauern mit ihrer Burg, den Torbögen, Wachtürmen und gepflasterten Gassen wird man in längst vergangene Zeiten zurückversetzt. Vor allem die maurische Prägung ist zu erkennen, aber es finden sich auch zahlreiche Kirchen, Kapellen und andere historische Gebäude gotischen und barocken Ursprungs.
Zur Gemeinde gehört der kilometerlange Sandstrand von El Palmar, vor allem bekannt als einer der besten Surfstrände Europas, sowie die Dehesa de Montenmedio , wo mehrmals im Jahr wichtige internationale Reitsportveranstaltungen stattfinden und wo es einen erstklassigen Golfclub gibt.
Südlich von Atlanterra gelangt man in die unberührte Bucht von Bolonia mit den Ruinen der römischen Siedlung Baelo-Claudia. Der Strand beeindruckt durch das azurblaue Wasser und wird von einer gigantischen Sanddüne begrenzt. Trotz der Nähe zu Tarifa sowie unzähliger Bebauungsanträge seitens cleverer Investoren hat Bolonia seinen wilden und unberührten Charakter bewahrt und wird von seinen Besuchern als kleines Paradies geschätzt.
Als südlichste Stadt Spaniens und damit des europäischen Kontinents hat sich Tarifa im Laufe der Geschichte zu einer multikulturellen Enklave entwickelt. Bedingt durch die geografische Lage an der ¬Grenze zu Afrika und in der Meerenge von Gibraltar, ist Tarifa als Zeuge unzähliger historischer Ereignisse zu einem kosmopolitischen Städtchen gewachsen. Die zahlreichen archäologischen Funde und die Nähe zum Naturschutzgebiet Los Alcornocales locken nicht nur Wassersportler und Strandurlauber, sondern auch Naturbegeisterte an. Vor allem aber gilt Tarifa dank der optimalen Windverhältnisse als Hochburg des Wind- und Kitesurfing, und die Strände Punta Paloma und Los Lances sind unter den Liebhabern dieser Sportarten international bekannt.